Staat ohne Geld

Aufgabe 1: Ziehe die grünen Standangaben an die richtigen Stellen des Plakates.


Der französische König Ludwig XVI. erhielt von seinem Großvater Ludwig XV. ein schwieriges Erbe. Frankreich stand am Rande des finanziellen Abgrundes. Es hatte durch das sündhaft teuere Leben am Hof und die vielen Kriege einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Der König benötigte also dringend sehr viel Geld. Die Gesellschaft war damals in verschiedene Stände aufgeteilt. Um das Geld zu erhalten, wollte Ludwig vom dritten Stand (Bürger, Handwerker, Bauern ...) noch mehr Steuern als zuvor einnehmen und die Mitglieder des ersten und zweiten Standes (Klerus und Adel) dazu bringen ebenfalls Steuern zu bezahlen.

Die Angehörigen des ersten und zweiten Standes wollten jedoch weiterhin kaum Steuern bezahlen, obwohl sie ungefähr ein Viertel der Fläche des französischen Staates besaßen und nur sie in hohen Stellen von Staat und Kirche etwas zu sagen hatten.Sie waren der Ansicht, dass Rechte, die seit Generationen Gültigkeit hatten, nicht verändert werden dürften.

Die Angehörigen des dritten Standes waren entrüstet.

Die Bürger der Städte konnten bei erhöhten Steuern kaum noch Gewinne erwirtschaften. Zudem hatten sie trotz großer Kosten keinen politischen Nutzen davon. Ihnen blieb der Zugang zu wichtigen Ämtern in Staat und Kirche weiterhin versperrt. Sie konnten nirgendwo mitbestimmen.

Den Bauern auf dem Lande blieb aufgrund der hohen Naturabgaben an die Obrigkeit kaum das Nötigste zum Leben. Diejenigen, die die Felder bestellten, hatten kaum etwas zum Essen.

 

 

1. Stand
2. Stand
3. Stand



 
 
Troisordres
von: Unbekannt
Lizenz: Public domain
Original: Hier

 


 

Aufgabe 2: Ziehe die Standangaben an die richtigen Stellen des Diagramms.




Steuerzahlungen

1.+ 2. Stand .
98%
. 3. Stand
.
25%
75%

Grundbesitz

 


 

Aufgabe 3: Klick unten an, zu welchem Stand welche Sätze passen.


 

Aufgabe 4: Finde Mitglieder des dritten Standes (Buchstabenrätsel).


Bürger
Bauern
Handwerker
Fischer
Beamte
Seefahrer
Soldaten